Geflügel

Cröllwitzer Puten

Die Cröllwitzer Pute ist eine Mast- und Ausstellungspute. Sie wird aufgrund ihres geringen Gewichtes als „Portionspute“ für den Haushalt bezeichnet. Die Puten gelten als beste und zuverlässigste Brüterinnen und brüten auch die Eier anderer Geflügelarten aus. Puten sind ursprünglich Steppenvögel, die schnell und ausdauernd laufen können. Zum Ruhen fliegen sie gerne auf Bäume. Puten sind weitsichtig, im Nahbereich haben sie jedoch Orientierungsprobleme und finden ausgestreutes Futter nur durch Zufall.

Merkmale der Rasse „Cröllwitzer Puten“

•   Weiße Haut, weiße Federn mit schwarzer Endsäumung, wobei nach der Endsäumung   nochmals ein weißer schmaler Saum folgt
•   die Legeleistung liegt bei 20 – 40 Eiern pro Jahr,
•   Gewicht: Puter 7 – 8 kg, Pute 4 – 5 kg

Geschichte

Die Ahnen der zahmen Puten stammen aus Nordamerika, aus den Gebieten der USA und Mexiko. Schon 1520 brachten spanische Seefahrer die ersten “Indischen Hühner” mit in ihre Heimat; 1524 gelangten sie nach England, 1533 nach Deutschland. Zur Zucht der Cröllwitzer Puten kamen weiße, gestreifte und gescheckte Ronquières-Truthühner zum Einsatz. In der „Roten Liste der bedrohten Nutztierrassen 2014“ der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) wird die Cröllwitzer Pute in die Gefährdungsklasse III (gefährdet) eingestuft.